nachgefragt...bei Frank Szymanski
Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr
Wenn Sie einen Roman über die Brandenburger Landesverwaltung schreiben würden: welchen verkaufsträchtigen Titel würden Sie ihm geben?„Zugeschaut – Bürokratie abgebaut“
Was hätte Daniel Düsentrieb zur Verwaltungsmodernisierung beigetragen?
Den „Alles-funktioniert-Knopf“. Schön, wenn es so einfach wäre. Die Wirklichkeit sieht aber leider komplexer aus.
Welches Ostprodukt sähen Sie am liebsten bei jeder Besprechung auf dem Tisch?
Natürlich Cottbuser Kekse! Die schmecken mir schon von Kindesbeinen an. Ich habe aber gehört, sie sollen bald nicht mehr auf dem Markt sein - das wäre sehr schade.
Welches Element der Modernisierung setzen Sie in der Verwaltung Ihres privaten Haushalts bereits erfolgreich ein?
Den PC und das Handy. Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten erleichtern auch die Organisation des privaten Alltags sehr. Homebanking ist zum Beispiel sehr praktisch und spart viel Zeit.
Welche Eigenschaft der Brandenburger schätzen Sie besonders, welche nicht?
Wir Brandenburger haben große Umbrüche erfolgreich gemeistert, sind bodenständig und engagiert. Genau diese Eigenschaften brauchen wir weiterhin, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können. Manche Brandenburger fahren mir aber immer noch zu schnell Auto. Das macht mir Sorgen, denn sie gefährden sich und andere.
Der Verwaltungs-Oskar geht in diesem Jahr an...
...die neue Bauordnung und ihre „Macher“, weil sie Vieles einfacher macht und die Verfahrensabläufe beschleunigt. Kritiker mögen das mutig finden, ich bin aber überzeugt, dass die neue Bauordnung positiv wirken wird.
Nennen Sie bitte abschließend eine Ihrer Tätigkeiten, die Ihnen überflüssig erscheint!
Lange, ergebnislose Besprechungen und tägliches Schlipstragen.
21.01.2004

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