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Führen in Zukunft

Schwerpunkt bei der Leitlinienentwicklung

Ein modernes Verwaltungsmanagement – in der Zukunft mit tendenziell weniger Personal und finanziellen Mitteln ausgestattet – verlangt besonders qualifizierte Führungskräfte.

Von der Kompetenz heutiger und künftiger Führungskräfte hängt das Gelingen der angestrebten Modernisierung der Verwaltung ab. Sie sind es, die notwendige und wünschenswerte Veränderungen fördern und steuern müssen. Außerdem ist es ihre Aufgabe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den laufenden Wandlungsprozessen zu unterstützen. Auswahl und Qualifizierung der Führungskräfte sind daher ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der Rolle der Führungsarbeit fällt in diesem Prozess ein besonderes Gewicht zu.

Das Thema Führungskräfteentwicklung ist daher ein Schwerpunkt bei der Leitlinienentwicklung durch die Koordinierungsstelle für Personalmanagement. Teil 1 einer entsprechenden Konzeption befasst sich mit dem Führungsnachwuchs. Dieser Teil ist im Intranet der Landesverwaltung bereits abrufbar. Damit verfügen alle Landesbehörden und Dienststellen über einen Rahmen für eine individuelle ressortbezogene Umsetzung. Dieser lässt einen genügend großen Spielraum, auf die Bedürfnisse und Strukturen der einzelnen Häuser Rücksicht zu nehmen. Das Konzept orientiert sich an Eckpunkten wie der Definition von Anforderungsprofilen und der Beschreibung geeigneter Auswahlverfahren. Die bedarfsgerechte Fortbildung sowie Verfahren zur Rotation, Hospitation, zum Mentoring und Coaching bilden weitere Schwerpunkte. Der 2. Teil des Konzepts zur Führungskräfteentwicklung wird derzeit interministeriell abgestimmt. Er befasst sich mit der Entwicklung vorhandener Führungskräfte. Eckpunkte werden hier moderne Führungsgrundsätze und -modelle, wie z.B. Führen über Zielvereinbarungen sowie Instrumente einer systematischen Qualifizierung der Führungskräfte sein.

Michaela Schubert-Linke ]
michaela.schubert-linke@stk.brandenburg.de

27.08.2003