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„Stein-Hardenberg-Preis“ für Stolpe – Woidke würdigt außergewöhnliches Engagement für kommunale Selbstverwaltung

veröffentlicht am 18.11.2013
Für seinen Beitrag um den Verwaltungsaufbau in Brandenburg ist der frühere Ministerpräsident Manfred Stolpe mit dem „Stein-Hardenberg-Preis“ ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Dietmar Woidke überreichte Stolpe die Medaille heute in Oranienburg. In seiner Laudatio betonte Woidke, Stolpe habe durch sein „außergewöhnliches Engagement entscheidend dazu beigetragen, dass wir in Brandenburg kraftvolle und selbstbewusste Gemeinden, Ämter, Städte und Landkreise haben. Kaum ein anderer hat das Land und die Kommunen so geprägt wie er.“

Woidke weiter wörtlich: „Eine der vor dringlichsten Aufgaben seiner Landesregierung sah Manfred Stolpe nach der Wiedergründung des Landes im Oktober 1990 im Aufbau funktionierender, demokratischer und rechtsstaatlicher Verwaltungen in Kommunen, Landkreisen und auf Landesebene. Innerhalb kurzer Zeit ist das gelungen. Es war dabei Stolpes besonderes Anliegen, dass die kommunale Selbstverwaltung mit Leben gefüllt wird.“

Für Stolpe sei die kommunale Selbstverwaltung die „Schule der Demokratie“, sagte Woidke. In diesem Zusammenhang warb Woidke darum, dass sich für die Kommunalwahl im nächsten Jahr möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten um die Sitze in Ortsbeiräten, Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und Kreistagen bewerben.

Der Verband der Kommunalen Wahlbeamten verlieh den Stein-Hardenberg-Preis zum 3. Mal. Zuvor ging die Auszeichnung an die ehemaligen Innenminister Jörg Schönbohm und Alwin Ziel sowie an den früheren Cottbuser Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt.