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Jubiläum in Kremmen – Woidke eröffnet 10. Dorf- und Erntefest

veröffentlicht am 14.09.2013
Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das 10. Dorf- und Erntefest des Landes Brandenburg in Kremmen eröffnet. Woidke dankte den Landwirten für die gute Ernte in einem Jahr, das durch einen langen und frostigen Winter, viel Regen und ein Hochwasser geprägt war. Trotz dieser widrigen Bedingungen hätten sich die Bauern insgesamt über sehr gute und gute Hektarerträge freuen können. Das Dorf- und Erntefest sei Anlass, sowohl Bilanz der Erntesaison zu ziehen als auch für Landwirtschaft und Landleben zu werben, sagte der Ministerpräsident bei der Eröffnung, an der Agrarminister Jörg Vogelsänger und Sozialminister Günter Baaske teilnahmen.

Woidke wörtlich: „Und natürlich zeigt das Fest, wie wichtig die Landwirtschaft für uns war, ist und bleiben wird. Sie sichert und schafft viele zukunftssichere Arbeitsplätze und sie produziert Lebensmittel und zunehmend auch nachwachsende Rohstoffe für die Industrie und die Energienutzung. Mir ist wichtig, dass dieser Wirtschaftszweig in Brandenburg breit aufgestellt ist. Es ist das Miteinander von konventioneller Landwirtschaft und Ökolandbau, der ihn bei uns auszeichnet. Es sind die kleinen Familienbetriebe und die großen Unternehmen, die wir brauchen. Diese, unsere vielfältige Landwirtschaft hat Zukunft! Sie ist Teil unserer Identität. Und unsere Dörfer haben Zukunft! Sie bieten einen wunderbaren Lebensraum für viele Menschen, die nah an der Natur leben wollen und hier ihre Heimat gefunden haben. Das alles möchten wir gemeinsam feiern. Mein Dank gilt allen, die an diesem Fest in Kremmen mitwirken!“

Das Ackerbürgerstädtchen im Landkreis Oberhavel wartet zum Jubiläum mit einem Festumzug, dem pro-agro-Erlebnismarkt, einem unterhaltsamen Bühnenprogramm und zahlreichen weiteren Attraktionen auf. So wird die Erntekönigin gekürt, die Siegerkronen im 20. landesweiten Erntekronenwettbewerb werden ermittelt und die Gewinner im achten Fotowettbewerb geehrt.

Die Gastgeberstadt brilliert unter anderem mit dem historisch wertvollen Scheunenviertel. Rund 50 zu DDR-Zeiten vernachlässigte Scheunen konnten nach der Wende mit Hilfe privater und kommunaler Initiativen sowie Fördermitteln des Landes gerettet und liebevoll saniert werden. Hier findet das Gros der Veranstaltungen des Festes statt. Im benachbarten Spargelhof sind eine große Tierausstellung und eine Schau alter und moderner Landtechnik zu bestaunen.