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Internetportal zu Naturgefahren freigeschaltet –
Gerber: Hilfe zur Selbsthilfe für Verbraucher

veröffentlicht am 15.08.2013

Die Landesregierung stellt Brandenburgerinnen und Brandenburgern ab sofort ein Infoportal zu Naturgefahren und Elementarschäden zur Verfügung. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, schaltete den Service-Webauftritt heute in Potsdam frei. Gerber betonte: „Die Themen Naturgefahren und Elementarschäden beschäftigen die Bürgerinnen und Bürger nicht erst seit dem Hochwasser im Juni. Für eine bessere Information der Öffentlichkeit haben wir deshalb in Kooperation mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und der Verbraucherzentrale Brandenburg das Internetportal aufgebaut, das vor allem Hilfe zur Selbsthilfe geben soll.“

Das Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Bernhard Gause, betonte: „Wir verstehen die Initiative als klare Botschaft der brandenburgischen Landesregierung an uns Versicherer, ausreichenden Versicherungsschutz gegen Elementargefahren zur Verfügung zu stellen. Dieser Forderung wollen wir nachkommen - auch dort, wo es mitunter schwierig werden kann. Das aktuelle Hochwasser hat gezeigt, dass immer häufiger Regionen überflutet werden, die bislang verschont blieben. Umso wichtiger sind Prävention und ausreichender Versicherungsschutz. Der Klimawandel ist also kein abstraktes Phänomen, das weit weg von uns passiert. Die Folgen erleben wir inzwischen direkt vor unserer Haustür.“

Der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Brandenburg, Christian A. Rumpke, hob hervor: „Die Verbraucherzentrale Brandenburg berät unabhängig und anbieterneutral. Sie hilft Verbrauchern auch dabei, die richtige Versicherung zu finden und im Schadensfall die eigenen Rechte durchzusetzen.“

Gerber begründete die Notwendigkeit des Portals mit Einschätzungen von Wissenschaftlern, wonach in Deutschland extreme Wetterlagen im Zusammenhang mit dem weltweiten Klimawandel zunähmen. Betroffene hätten jetzt schon oft jahrelang mit den Folgen zu kämpfen. Der Staatssekretär wörtlich: „Für die Brandenburgerinnen und Brandenburger gilt es vorzusorgen. Wie, das erfahren sie auf unseren neuen Serviceseiten.“

Dort gibt es unter anderem folgende Informationen:

o Überblick über Naturgefahren wie Hochwasser, Unwetter, Trockenheit und Hitze, aber auch über regionale Besonderheiten wie Schädlinge und Waldbrände;
o Verhaltensempfehlungen im Gefahrenfall;
o Beratungsmöglichkeiten zu Versicherungen gegen Schäden;
o Ansprechpartner und Publikationen der Landesministerien, aber auch beispielsweise des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Die Staatskanzlei hat ferner 5000 Flyer drucken lassen, die auf Ansprechpartner und Inhalte des Serviceportals verweisen und in Kreisverwaltungen ausliegen.


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