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Ostbrandenburgs Wirtschaft entwickelt sich gut –
Solarindustrie macht jedoch Sorgen

veröffentlicht am 31.05.2013
Ministerpräsident Matthias Platzeck stellt Ostbrandenburg eine gute Wirtschaftsprognose aus. „Die Region entwickelt sich weiter. Großen Anteil daran haben die Regionalen Wachstumskerne (RWK), die Umweltindustrie und der Tourismus mit der Landesgartenschau in Prenzlau,“ sagte Platzeck heute beim Märkischen Abend der Wirtschaftskammern in der uckermärkischen Kreisstadt. Ein Wermutstropfen sei jedoch die Situation der Solarbranche, die in erheblichen Schwierigkeiten stecke.

Der Ministerpräsident wörtlich: „Der Tourismus ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor, mit dem es in den vergangenen Jahren in besonderem Maße gelungen ist, auch den Berlin fernen Regionen zusätzliche wirtschaftliche Impulse zu geben. Und mit den RWK fördern wir insbesondere zukunftsfähige Wirtschaftsbranchen mit hohem Wachstumspotential für mehr Standortattraktivität.“ Die positive Gesamtentwicklung ist laut Platzeck vor allem „Engagement, Mut und Initiative von Unternehmerinnen, Unternehmern und Beschäftigten zu verdanken“. Die Wirtschaftskammern leisteten dazu wertvolle Beiträge, ebenso die Wirtschaftspolitik des Landes sowie die Fördergelder von Bund und EU.

Dagegen sei die Solarindustrie schon seit längerem ein Sorgenkind, betonte Platzeck. Die Landesregierung versuche zu helfen, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Doch die gegenwärtige Delle in der konjunkturellen Entwicklung erschwere die Suche nach Kapitalgebern.

Platzeck appellierte erneut an die Unternehmen im Land, sich noch stärker für die Fachkräftesicherung einzusetzen. Attraktive Arbeitsplätze seien eine wichtige Voraussetzung für eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Mit Blick auf noch freie Lehrstellen verwies Platzeck darauf, dass junge Menschen alle Möglichkeiten für eine berufliche Zukunft in Brandenburg hätten.