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Platzeck bei Eröffnung „Kulturland“ 2013

„Aufwachsen in einer friedlichen Welt“ – Kulturlandjahr widmet sich Kindheit in Brandenburg

veröffentlicht am 24.05.2013
Ministerpräsident Matthias Platzeck ist überzeugt, dass der Jahrgang 2013 der Kulturlandkampagne an die Erfolge der zurückliegenden Jahre anknüpfen wird. „Das ,Kulturland‘ ist eine starke Marke und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In diesem Jahr geht es nicht um Wirtschaft oder Tourismus, sondern um die Identität als Brandenburgerinnen und Brandenburger – und diese entwickelt sich bekanntlich auf dem Weg zum Erwachsenwerden“, sagte Platzeck heute zur Eröffnung des 16. Themenjahres im Rochow-Museum zu Rekahn. Deshalb passe das Motto der diesjährigen Kulturlandkampagne „Kindheit in Brandenburg“ besonders gut, so der Ministerpräsident, der den Organisatoren ausdrücklich dankte.

Mehr als 150 Veranstaltungen werden sich mit dem Thema Kindheit in Brandenburg früher und heute, mit Brüchen und Umbrüchen in den politischen Systemen und die Auswirkungen auf die jungen Heranwachsenden befassen. „Verschiedene Ausstellungen, Konzerte, Lesungen oder Foren laden dazu ein, sich auf Spurensuche zu begeben, wie sich Kindheit und Jugend in Brandenburg über die Jahrhunderte gewandelt haben“, sagte der Ministerpräsident. Zugleich erinnerte Platzeck daran, dass auch heute noch Kinderarmut ein großes Problem in der Welt – auch in Deutschland – sei und dieses auch weiterhin bekämpft werden müsse. Wörtlich betonte Platzeck: „Wir alle wollen, dass unsere Kinder in einer friedlichen Welt materiell abgesichert aufwachsen können, in einem behüteten Heim mit liebevollen Eltern. Auf diesem Weg haben wir schon viel geschafft, aber es gibt noch viel zu tun. Mittlerweile konnten mehrere Generationen von Kindern aufwachsen, die keinen Krieg und keine Ausbeutung durch Kinderarbeit erleiden mussten.“

Mit den Rechten von Kindern befasst sich unter anderem eine Ausstellung im Rochow-Museum, die unter dem Titel „Die Sehnsucht nach Anerkennung – Kinderrechte in Geschichte und Gegenwart“ steht. Seit 1998 beleuchtet das Themenjahr „Kulturland Brandenburg“ das kulturelle Erbe und die Vielfalt des Landes aus immer wieder neuen Perspektiven.
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