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Platzeck: Kooperation mit Umland stärkt Regionale Wachstumskerne

veröffentlicht am 24.05.2013

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Regionalen Wachstumskerne (RWK) im Land zur Weiterentwicklung angespornt. „Dazu ist es notwendig, die jeweilige Kooperation mit dem Umland auszubauen. Sowohl die Städte und Städteverbünde in den Wachstumskernen als auch das jeweilige Umland werden durch die Zusammenarbeit wirtschaftlich stärker“, sagte Platzeck heute bei einer Veranstaltung in Neuruppin. Es gebe auf diesem Gebiet viele gute Ansätze, aber die Einbeziehung des Umlandes sei mitunter noch „zu unsystematisch“.


Erst ein breiterer Blick schafft Platzeck zufolge „den Nährboden für ein starkes Miteinander, für gegenseitige Unterstützung bei der Lösung von Problemen, bei der Ideenfindung und für Innovationen“. Für Platzeck geht es in diesem Zusammenhang darum, „Planungs- und Zuständigkeitsgrenzen zu überwinden und Kreativität zu fördern“.


Als ein Beispiel für eine funktionierende Umlandkooperation stellte der Ministerpräsident den RWK Neuruppin heraus. Platzeck: „Die Wirtschaftsentwicklung wird hier als ein Prozess für die ganze Region verstanden. Es ist gelungen, die Nachbargemeinden einzubinden. Mit den unterschiedlichen Profilen der Kommunen ist ein Gesamtpaket geschnürt worden, womit die Region auch im überregionalen Wettstreit um Übernachtungsgäste, Zuzügler und Investoren punktet.“


Landesweit funktioniere die Einbindung des Umlandes nach Einschätzung Platzecks am besten bei der Fachkräftesicherung. Hier sei der „Leidensdruck“ für viele Betriebe offenbar besonders groß. Niemandem müsse mehr erklärt werden, dass es konzertierter Anstrengungen bedürfe, Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen. Auch bei der Energiewende hätten viele RWK erkannt, dass sie den Herausforderungen am besten durch Vernetzungen begegneten.


Die Landesregierung hat 15 so genannte Regionale Wachstumskerne festgelegt, die sie vorrangig bei der Entfaltung der besonderen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenziale unterstützt.