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Brandenburgische Politiker-Delegation startet in den Nahen Osten – Woidke vertritt Platzeck – Stationen in Haifa, Ramallah, Jerusalem und Tel Aviv

veröffentlicht am 28.04.2013

Eine Brandenburgische Politikerdelegation ist heute zu einem fünftägigen Besuch nach Israel und in die palästinensischen Gebiete aufgebrochen. Auf der Seite der Landesregierung vertritt Innenminister Dietmar Woidke den erkrankten Ministerpräsidenten Matthias Platzeck. Die Parlamentarier werden angeführt von Landtagspräsident Gunter Fritsch. Ihn begleiten Abgeordnete aller Fraktionen. Der Delegation gehört auch der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel an. Neben politischen Gesprächen stehen Begegnungen mit Vertretern der Zivilgesellschaften auf dem Programm. Besucht werden auch Brandenburgische Kooperationsprojekte in Israel und den palästinensischen Gebieten. Dazu gehört das märkische Engagement für die Jerusalem-Foundation oder die Polizeiausbildung in Jericho, für Wirtschaftskooperation und Schülerbegegnungen. Zeitgleich halten sich eine Wirtschafts- und eine Schülerdelegation in der Region auf.

Nach der Ankunft in Tel Aviv reist die Delegation heute nach Haifa. Dort stehen am Abend Gespräche mit Repräsentanten von israelisch-arabischen Nichtregierungs-Organisationen (NGO) auf dem Programm.

Morgen kommt die Delegation im Hasso Plattner Center for Scalable Computing am Technion Haifa mit Stipendiaten zusammen. Anschließend wird sie von Oberbürgermeister Yona Yahav empfangen. Im nahen Kibbuz Magal kommt es dann zu einer Begegnung einer Gruppe behinderter und nicht behinderter Schüler der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule Birkenwerder mit Gleichaltrigen einer israelischer Inklusionseinrichtung. Die Staatskanzlei, das Bildungs- und das Sozialministerium hatten mit Lottomitteln in Höhe von insgesamt 9000 Euro geholfen, den Jugendlichen aus dem Landkreis Oberhavel die Reise zu ermöglichen.
Am Montagabend reist die Delegation zunächst nach Ramallah ins Westjordanland, wo die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zu einem Gespräch mit palästinensischen Vertretern der Zivilgesellschaft eingeladen hat. Die Brandenburg-Delegation bleibt bis zum 2. Mai in Nahost.