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Platzeck: „Sprottes Arbeiten gehören zur kulturellen Identität Brandenburgs“ – Ausstellung „Die Welt farbig sehen“ zum 100. Geburtstag des Künstlers wird morgen feierlich eröffnet

veröffentlicht am 12.04.2013
Ministerpräsident Matthias Platzeck misst der morgen in Potsdam beginnenden Retrospektive-Ausstellung zum 100. Geburtstag des Malers Siegward Sprotte eine herausragende Bedeutung bei. Platzeck erklärte heute anlässlich der (morgigen) Eröffnung der Schau, zahlreiche internationale Einzel- und Gruppenausstellungen hätten die künstlerische Entwicklung dieser starken Persönlichkeit schon dokumentiert. Diese Potsdamer Jubiläumsexposition sei aber die erste ihrer Art, die auch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Lebenswerkes Sprottes zum Ziel habe. „Das macht sie so einmalig und sehenswert – auch für jene, die sein Werk gut zu kennen glauben.“

Nach Einschätzung Platzecks, der die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen hat und das Zustandekommen auch finanziell mit Lottomitteln unterstützte, sind die Werke des Potsdamer Ehrenbürgers „ein Teil der kulturellen Identität unseres Landes und der Landeshauptstadt“. Die Ausstellung zeige das Lebenswerk Sprottes „in seiner ganzen Komplexität, über alle Schaffensperioden hinweg“. Platzeck: „Sie lässt uns ´die Welt farbig sehen´ wie es der Titel der Ausstellung so deutlich ausdrückt.“ Er wünsche der Schau deshalb viele Besucherinnen und Besucher.

Der Ministerpräsident dankte der Familie des Künstlers, den beteiligten Museen und der Siegward Sprotte Stiftung mit dem Vorsitzenden Manfred Stolpe für das Engagement beim Zustandekommen der Ausstellung. Sie alle hätten sich um das Werk eines Künstlers verdient gemacht, das ebenso überrasche wie begeistere.

Die Ausstellung mit 160 Arbeiten des Künstlers ist bis zum 14. Juli im neuen Domizil des Potsdam Museums am Alten Markt zu sehen. Sprotte lebte bis 1945 in Potsdam.