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Verdiente Brandenburgerinnen und Brandenburger
beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

veröffentlicht am 09.01.2013
Bundespräsident Joachim Gauck empfängt morgen in seinem Berliner Amtssitz Schloss Bellevue traditionell zu Jahresbeginn verdiente Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Deutschlands. Beim Neujahrsempfang werden aus Brandenburg Engagierte aus Potsdam, Strausberg, Rietz-Neuendorf im Landkreis Oder-Spree und aus Premnitz Gäste des Präsidenten sein.

Carlos Simbine ist als Mitglied der Stern-Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche Potsdam Gründungsmitglied eines Gospelchores. Der Mosambikaner will mit Predigten und Liedern bei den Gottesdiensten in Englisch, Französisch, Portugiesisch und Changana Asylbewerberinnen und Asylbewerber erreichen. Er ist zugleich Mittler und Ansprechpartner für die Menschen aus anderen Nationen.

Die Strausbergerin Emma-Jean Knössl ist ehrenamtliche Patin beim Verein MIKO „Menschen in Kooperation“ im Projekt „Du & Ich“ tätig. Sie kümmert sich um eine verlässliche Begleitung und Förderung von Kindern, unterstützt die Entwicklung zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Menschen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen.

Cornelia Treffon-Goerth aus Rietz-Neuendorf arbeitet ehrenamtlich im Team der Notfallseelsorge und der Psychosozialen Notfallversorgung Oder-Spree/Frankfurt (Oder). Sie betreut in dieser Funktion vor allem Verletzte und deren Angehörige während der Rettungsmaßnahmen. Zu den Aufgaben der Teams gehört es auch, Gesprächsangebote in Krisensituationen zu unterbreiten und die Polizei beim Überbringen von Todesnachrichten zu unterstützen.

Die in Berlin wohnende Dr. Ute Lucke-Polz engagiert sich seit Jahren für den Lucke-Hof in Premnitz. Sie setzt ihre Vision um, den denkmalgerecht ausgebauten Bauernhof für sozial-therapeutische und gesundheitsfördernde Projekte zu nutzen. Mit der Gründung des Fördervereins Lucke-Hof schuf sie 2001 die Grundlage für den Ausbau des Hofes als soziokulturelles Zentrum. In den vergangenen Jahren wurden viele soziale Projekte realisiert, Arbeitsplätze für sozial Benachteiligte geschaffen und für einige auch der Weg in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt.