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Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt die stellvertretende Regierungs-sprecherin Gerlinde Krahnert mit:

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus – Münch: Aktionsbündnis bleibt wichtiger Partner der Landesregierung

veröffentlicht am 20.12.2011
Bildungs- und Jugendministerin Martina Münch wünscht dem Aktions-bündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit nach der Umstrukturierung und dem Umzug in die Mittelstraße 38/39 im Holländi-schen Viertel in Potsdam alles Gute. Münch hat heute das Kabinett über die neue Struktur des Aktionsbündnisses informiert. Bürgerinnen und Bürger aus Werder, Falkensee, Zossen, Schöneiche, Lübben und Potsdam hatten am 19. September 2011 auf Initiative des landesweiten Aktionsbündnisses in Potsdam einen Trägerverein für die Geschäftsstelle gegründet, in dem das Engagement von Verbänden und Initiativen gegen Rechts in Brandenburg künftig koordiniert werden soll.

„Mit dem Verein gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit wird die Vernetzung des bürgerschaftlichen Engagements in Brandenburg künftig in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern liegen“, so Münch. „Das Aktionsbündnis, in dem sich gesellschaftliche Kräfte, Vereine, Institutionen, Kirchen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben, um offensiv die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu führen, ist einer der wichtigsten Partner der Landesregierung bei der Umsetzung des Handlungskonzepts ‚Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie’. Je mehr Menschen, Vereine sich zusammentun, um zu zeigen, dass sie ein demokratisches Miteinander in einem lebenswerten, zukunftsorientierten Brandenburg wollen, desto weniger haben Rechtsextremisten eine Chance.“

Der neue Verein will das Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextre-mismus in Brandenburg vernetzen und stärken. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Martin Beck vom Verein Opferperspektive gewählt, der auch dem Vorstand des Aktionsbündnisses angehört.

Mit dem Verein wird auch die Partnerschaft zwischen dem Aktionsbündnis und der Landesregierung auf eine neue Grundlage gestellt. Eine Geschäftsstelle im Bil-dungsministerium, die bislang die 66 Vereine und Verbände des Aktionsbündnis-ses unterstützt, wird zum Jahresende verlagert. Stattdessen fördert das Ministeri-um für Bildung, Jugend und Sport den Verein, der mit dem Aktionsbündnis zu-sammenarbeiten wird, künftig mit 199.000 Euro jährlich.

Weitere Informationen gibt es unter www.aktionsbuendnis-brandenburg.de