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Landesregierung plant neue Instrumente für mehr bürgerschaftliches Engagement

veröffentlicht am 16.11.2011

Die Landesregierung will mit weiteren Instrumenten bürgerschaftliches Engagement in Brandenburg unterstützen. Das kündigte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, heute auf der Veranstaltung „Engagementförderung in Ostdeutschland“ zum Abschluss des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit in Halle an der Saale an.

Gerber zufolge ist geplant, die Anerkennungskultur für Freiwilligentätigkeit weiter zu verbessern. So wird derzeit zusammen mit der Landeshauptstadt Potsdam eine Ehrenamtskarte entwickelt. Sie soll den FreiwilligenPass des Landes Brandenburg ergänzen und wird mit Vergünstigungen verbunden sein. Zudem wolle das Land die Gründung von Bürgerstiftungen erleichtern.

Für entscheidend hält die Landesregierung nach Worten des Staatskanzleichefs die verbesserte Qualifizierung und Fortbildung der Freiwilligen. Ehrenamtsmanager könnten hierbei eine wichtige Rolle übernehmen. Unterstützen wolle das Land auch verstärkt Projekte von Unternehmen, die sich unter dem Leitgedanken „Zusammen in Brandenburg“ für das Ehrenamt stark machen.

Das Land Brandenburg belegt nach dem offiziellen Freiwilligensurvey der Bundesregierung in Ostdeutschland bei der Ehrenamtstätigkeit einen Spitzenplatz. Rund 33 Prozent der ab 14-Jährigen im Land engagieren sich ehrenamtlich. Besonders erfreulich war der Befund, dass im ländlichen Raum freiwilliges Engagement gewachsen ist.

Die Landesregierung hat in den zurück liegenden Jahren mit einer Vielzahl von Aktivitäten das Ehrenamt in Brandenburg gestärkt. Alle Infos dazu auf www.ehrenamt.brandenburg.de.