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Bekenntnis zum Schutz des Waldes – Platzeck antwortet auf Greenpeace-Aktion

veröffentlicht am 31.10.2011
Brandenburg unternimmt nach Worten von Ministerpräsident Matthias Platzeck umfangreiche Anstrengungen zum Schutz der Buchenwälder. In einer Antwort auf Dutzende von Briefen, die den Ministerpräsidenten im Rahmen einer Greenpeace-Aktion erreichten, verweist Platzeck beispielhaft auf den Grumsiner Buchenwald im Biosphärenreservat Schorfheide–Chorin.

Gemeinsam mit dem Nationalpark Jasmund auf Rügen, dem Serrahn im Müritz-
Nationalpark, dem Nationalpark Hainich in Thüringen und dem Kellerwald-
Edersee Nationalpark in Hessen habe sich Brandenburg bei der UNESCO für diesen Rotbuchenbestand um den Titel „Weltnaturerbe“ beworben. Platzeck: „Diese
großflächigen, naturnahen Tieflandbuchenwälder in Deutschland ergänzen die
Hochlandbuchenwälder in den Karpaten, der Slowakei und der Ukraine, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.“ Nach der Anerkennung durch die UNESCO
gehe es jetzt darum, allen Menschen dieses Kleinod behutsam zugänglich zu machen.

Abschließend heißt es in dem Antwortschreiben: „Zugleich haben wir mit der Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe auch die Verpflichtung übernommen, dieses
Erbe zu schützen und zu bewahren. Das ist nicht immer einfach. Ich bin mir
aber sicher, dass wir es gemeinsam mit den vielen engagierten Menschen vor Ort
schaffen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Ich hoffe, dass Sie sich auch
weiterhin für den Schutz von Bäumen und den Erhalt von Wäldern einsetzen und
ganz besonders hoffe ich, dass Sie den Grumsiner Buchenwald besuchen werden.“