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Platzeck: In Film- und Medienstadt Babelsberg werden Visionen wahr

veröffentlicht am 24.09.2011
Dank einer guten Mischung aus Tradition und Innovation hat sich die Film- und Medienstadt Babelsberg nach Worten von Ministerpräsident Matthias Platzeck zu einem der führenden Kreativ-Standorte in Europa gemausert. „In Babelsberg werden längst nicht nur Filme gedreht, sondern auch viele Fernsehproduktionen realisiert. Zudem werden zahlreiche Multimedia-Anwendungen entwickelt. So viel Kreativität und Innovation großer und kleiner Firmen lockt weitere neue Betriebe an“, sagte Platzeck bei einer Festveranstaltung zu ´100 Jahre Film- und Medienstadt Babelsberg´ am Samstag in Potsdam.

Um das ehemalige DDR-Studiogelände Studio Babelsberg haben sich Platzeck zufolge inzwischen mehr als 130 Unternehmen aus der Medienwirtschaft mit mehr als 2.500 Beschäftigten angesiedelt. In der Hauptstadtregion arbeiteten insgesamt zirka 150.000 Menschen in Medien- und Kulturberufen. Der Ministerpräsident hob hervor, dass in der Film- und Medienstadt auch der Nachwuchs ausgebildet werde. Platzeck erwähnte insbesondere die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, die Electronic Media School, Hasso-Plattner- und Erich-Pommer-Institut, die mit ihren Ausbildungsgängen den Weg in die digitale Zukunft wiesen.

Babelsberg bliebe natürlich immer auch „Traumfabrik“, unterstrich Platzeck. Gerade seien die Filmstudios wieder zum Drehort einer großen internationalen Filmproduktion geworden, fügte Platzeck unter Hinweis auf die Produktion „Der Wolkenatlas“ von Regisseur Tom Tykwer mit großer Star-Besetzung hinzu. angelaufen. Platzeck wörtlich: „Wir können es fast täglich erleben: Filmschaffende aus aller Welt kommen nach Potsdam-Babelsberg. Hier werden Visionen wahr. Und das soll auch so bleiben.“



Das legendäre „Glasatelier“ des Kameramannes Guido Seeber aus dem Herbst 1911 gilt als die Keimzelle der heutigen Film- und Medienstadt Babelsberg. Am 12. Februar 1912 fiel die erste Klappe zu Urban Gads Film „Der Totentanz“.