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Land und Wirtschaft bei Fachkräftesicherung Hand in Hand

veröffentlicht am 12.09.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht Wirtschaft und Landesregierung bei der Fachkräftesicherung in einem Boot. Auf dem 21. Unternehmertag Berlin-Brandenburg in Potsdam verwies Platzeck heute auf zahlreiche Initiativen.

Im Einzelnen betonte Platzeck: „Die Netzwerke Schule-Wirtschaft haben sich bewährt. Schon vor fünf Jahren hat die Landesregierung sechs Regionalbüros zur Fachkräftesicherung eingerichtet, die Hilfe für die Unternehmen vor Ort anbieten. Die Industrie- und Handelskammer Potsdam wirbt mit der Werbekampagne „Mach es in Brandenburg!“ bei Jugendlichen für eine Ausbildung in der Heimat. In dem Projekt „Campus der Generationen“ an der Universität Potsdam kooperieren Wissenschaft und Wirtschaft bei der Qualifizierung arbeitsloser Akademiker.“

Platzeck warnte allerdings davor, sich angesichts dieser vielfältigen Aktionen in Sicherheit zu wiegen. „Wir stehen erst am Anfang des Wettlaufs um die Gewinnung der Fachkräfte von morgen. Auch die Unternehmen sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass die Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte aus der Region ohne Arbeitsplätze mit angemessener Bezahlung nicht zu stoppen sein wird.“

Die wirtschaftliche Lage Brandenburgs sieht der Ministerpräsident positiv. Noch nie habe das Land so viele Spitzenplätze in bundes- und europaweiten Vergleichsstudien eingenommen wie derzeit. Die Wirtschaft sehe die Auftragslage als gut an; und die Zahl der Arbeitslosen habe sich erfreulich nach unten entwickelt. Junge Leute hätten noch nie so gute Chancen gehabt, in Brandenburg einen Ausbildungsplatz zu bekommen wie in diesem Jahr. Platzeck: „Brandenburg bemüht sich auch in der Bildung, möglichst allen jungen Menschen gute Startbedingungen für den Einstieg ins Berufsleben zu geben. So würden bis zum Ende der Legislatur insgesamt 2.000 neue Lehrer eingestellt.