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Hafenneubau in Wittenberge strahlt auf gesamte Prignitz aus – Größtenteils aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert

veröffentlicht am 25.08.2011
Der Hafenneubau von Wittenberge kommt nach Überzeugung von Ministerpräsident Matthias Platzeck der gesamten Prignitz zugute. Bei der heutigen feierlichen Eröffnung betonte der Ministerpräsident: „Das Land steht zur Prignitz! Mit der entstehenden modernen Infrastruktur geben wir den Bemühungen, leistungsfähige Unternehmen am wichtigsten Industriestandort der Prignitz anzusiedeln, einen ganz erheblichen neuen Schub. Der Hafenneubau zeigt, dass wir in Brandenburg die Mittel aus dem Konjunkturpaket II für Zukunftsinvestitionen eingesetzt haben.“ Wittenberge sei das ideale Seehafenhinterland für Hamburg. Platzeck wörtlich: „Die gemeinsame Innovationsstrategie Berlins und Brandenburgs unterstützt diese wichtige logistische Funktion.“

Der Ministerpräsident betonte den ökologischen Vorteil des Transports mit Binnenschiffen. „Ein modernes Binnenschiff ersetzt 90 LKWs. Somit kann die Binnenschifffahrt erheblich zur Entlastung des Straßenverkehrs beisteuern. Die Fachleute rechnen mit einem steigenden Umschlag auf das Binnenschiff zur Bewältigung der prognostizierten Mengen.“ Platzeck forderte die Bundesregierung auf, „für ausreichende und verlässliche Schifffahrtsverhältnisse auf der Mittel- und Oberelbe zu sorgen und die eigenen Zusagen umzusetzen.“

Der neue Binnenhafen von Wittenberge ist aus Sicht des Ministerpräsidenten Produkt eines Gemeinschaftswerkes mit Gemeinschaftsnutzen“. „Die hier angesiedelten Unternehmen haben sich stark gemacht für den Bau des neuen Binnenhafens und sie werden davon profitieren“, sagte Platzeck. Gewinner seien die Stadt, die Standorte des Regionalen Wachstumskerns Prignitz, die Wirtschaftsregion um das Autobahndreieck Wittstock/Dosse und das Land Brandenburg insgesamt. „Der alte Hafen wurde wegen seiner Zentrumslage aufgegeben und ist als ein attraktiver Kulturstandort wiederbelebt geworden“, sagte Platzeck, der regelmäßig die dort stattfindenden Elblandfestspiele besucht. „Das ist gut für die Stadtentwicklung und macht Wittenberge als Wohnort attraktiver.“

Insgesamt kostete der Hafenneubau auf dem Gelände des ehemaligen Zellulosewerks 6 Millionen Euro, davon stammten rund zwei Drittel aus Mitteln des Konjunkturpakets II.