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Neuer Glanz für Niebendorfer Kirche – Platzeck unterstützt Sanierung

veröffentlicht am 06.08.2011

Ministerpräsident Matthias Platzeck unterstützt die Sanierung der Feldsteinkirche in Niebendorf (Landkreis Teltow-Fläming). Für die Restaurierung der barocken Deckenausmalung stellt er 8.500 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung. Die Arbeiten sollen noch in diesem Sommer beginnen.

Platzeck betonte: „Die Sakralbauten gehören zum reichen kulturellen Erbe unseres Landes. Sie prägen das Gesicht der Dörfer und Städte. Der Erhalt der Kirchenbauten und ihrer Kunstschätze ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft.“ Platzeck lobte das ehrenamtliche Engagement der Einwohner von Niebendorf für die Bewahrung des Gotteshauses, das „ein wahres Kleinod ist“.

Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Holzausstattung und die Deckenmalereien aus dem 18. Jahrhundert sind im Originalzustand erhalten, allerdings durch Schädlingsbefall oder abblätternde Farben vom Verfall bedroht. Die Dorfgemeinschaft bemüht sich seit Jahren um den Erhalt des Gotteshauses. So wurde in ehrenamtlicher Arbeit der Dachstuhl beräumt und mit einer Zwischendecke versehen, um den Innenraum zu schützen.

Zudem kam durch Spendensammlungen und Benefizkonzerte eine beträchtliche Summe für die Rekonstruktionsarbeiten zusammen, die unter anderem auch vom Landkreis, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt wurden. Die Sanierung des Altars, für die Platzeck ebenfalls Lottomittel bereit gestellt hatte, sowie der Kanzel konnte mittlerweile abgeschlossen werden.