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Platzeck: Garnisonkirche prädestiniert für Auseinandersetzung mit der Geschichte

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veröffentlicht am 23.06.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck wirbt für den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam. „Für viele Menschen in Potsdam, Berlin, aber auch in ganz Deutschland, hat dieses Bauwerk eine große Bedeutung“, sagte Platzeck auf einer Veranstaltung der Stiftung Garnisonkirche am Donnerstagabend in Berlin. Das Gebäude sei ein Teil der Identität gerade Älterer und habe über Jahrhunderte das Stadtbild Potsdams geprägt. Ein Neubau sei prädestiniert für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Platzeck wörtlich: „Die Garnisonkirche ist ein wichtiger Teil unserer wechselvollen Geschichte, voller Verweise auf die preußische und deutsche Vergangenheit. Gerade Orte, die sich der leichten und eindeutigen historischen Rezeption entziehen, die das wechselvolle Geschehen so klar veranschaulichen wie die Garnisonkirche, prägen das historische Gewissen einer Gesellschaft.“

Der Themenabend in der brandenburgischen Landesvertretung stellte die bisherige Entwicklung der Aufbaubemühungen vor und machte das Projekt weiter bekannt. Er war Auftakt für Veranstaltungen in anderen Ländervertretungen in Berlin, um für die Ziele der Stiftung zu werben.

Die Garnisonkirche - ein bedeutendes bauliches Wahrzeichen der Stadt Potsdam – brannte bei einem Bombenangriff im April 1945 aus. Die Ruine wurde 1968 auf Geheiß der DDR-Führung gesprengt. Im Jahr 2008 wurde die Stiftung Garnisonkirche Potsdam gegründet. Sie wirbt um Spenden für den Wiederaufbau.

Die Garnisonkirche soll künftig als offene Stadtkirche, Symbolkirche und Veranstaltungsort sowie als Gedenkstätte für die mutigen Männer des 20. Juli 1944 genutzt werden. Ministerpräsident Platzeck hat die Schirmherrschaft für das Aufbauprojekt übernommen.