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Pionierarbeit und engagierte Interessenvertretung

20 Jahre Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund

veröffentlicht am 10.06.2011

Am heutigen 10. Juni jährt sich die Gründung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund am damaligen Regierungssitz Bonn zum 20. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums erklärt die Bevollmächtigte des Landes, Frau Staatssekretärin Tina Fischer:

„Die Landesvertretung Brandenburgs kann auf bewegte 20 Jahre zurückblicken. Die Hälfte davon in Bonn, die andere mitten in Berlin. Die Zeit war geprägt von Aufbruchstimmung besonders in den Anfangsjahren. Es galt, dem gerade gegründeten Land beim Bund Gehör zu verschaffen. Über all die Jahre hinweg ging es aber vor allem um eine engagierte Vertretung brandenburgischer Interessen. Allein in der aktuellen Legislaturperiode hat Brandenburg zwei eigene Entschließungsanträge in den Bundesrat eingebracht und sich an 21 weiteren gemeinsam mit anderen Bundesländern beteiligt. So hat sich Brandenburg hochaktuell in die politischen Prozesse zum Atomausstieg und zur Energiewende eingeschaltet. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser Zeit ihren Teil dazu beigetragen haben, unser Land würdig zu repräsentieren.“

Echte Pionierarbeit für das Land Brandenburg leistete die ehemalige Staatssekretärin und langjährige Dienststellenleiterin, Irmgard von Rottenburg: „In der ersten Zeit in Bonn war vor allem Aufbauarbeit zu leisten. Es galt, überhaupt eine funktionsfähige Organisation aufzubauen, um als Botschafter unseres schönen Landes wirken zu können.“

Staatssekretärin Fischer: „Für mich ist wichtig, dass die Landesvertretung ein Ort des Dialogs mit den Menschen ist. „Unser Haus in der Mitte von Berlin ist ein offenes Haus. Wir freuen uns über jede Besuchergruppe. Einige wenige Zahlen veranschaulichen die Resonanz: Alleine im vergangenen Jahr hatten wir über 150 Veranstaltungen mit rund 20.000 Besucherinnen und Besuchern. Seit 2001, also seit unsere Landesvertretung in Berlin sitzt, haben über 190.000 Menschen unsere Veranstaltungen besucht. Hierbei reicht das Spektrum von politischen Diskussionsveranstaltungen, kulturellen Events, historischen Präsentationen und Ausstellungen bis hin zu Wirtschaftsdialogen. Highlights sind das Jazzfest, Veranstaltungen im Rahmen der Berlinale oder auch der Tag der offenen Tür, auch dieses Jahr wieder am 3. Oktober! Auch unsere gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Polnischen Institut sind immer einen Besuch wert.“