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Einladung zur Rückkehr in die Uckermark – Platzeck fördert Online-Portal

veröffentlicht am 29.04.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck tritt für die Verbesserung der Willkommenskultur für Zu- und Rückwanderer nach Brandenburg ein. Beim Start des Projektes „Leben in UM“ des Templiner Vereins „Zuhause in Brandenburg“ betonte Platzeck heute, gefragt seien regionale und lokale Initiativen, die die Bedingungen und Bedarfe vor Ort kennen. Er lobte das geplante Online-Portal als beispielgebend. Für dessen Realisierung stellte er 4.000 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung. Er bedankte sich bei der Sparkasse Uckermark, die dieses Gemeinschaftsprojekt mit 12.000 Euro unterstützt.

Platzeck unterstrich die Bedeutung regionaler Initiativen für ein erfolgreiches Werben um Rückkehrer. Platzeck: „Die Mitglieder des Vereins ‚Zuhause in Brandenburg’ haben genau die richtigen Ideen und in kurzer Zeit schon Beachtliches auf die Beine gestellt. Sie haben erkannt, dass Heimatverbundenheit für viele Menschen ein wichtiger Grund für eine Rückkehr ist und setzen hier mit ihren Projekten an.“

Im Dezember war der Verein für seine Broschüre „Wandern und Rückkehren in die Uckermark“ von der Staatskanzlei als Demografie-Beispiel des Monats ausgezeichnet worden. Darin berichten Uckermärker, die in die Heimat zurückgekehrt sind, über eigene Erfahrungen, über Motive für das Weggehen und die Heimkehr. Zugleich werden Vorschläge zur Eindämmung der Abwanderung unterbreitet.

Uwe Schmidt von der Sparkasse Uckermark sagte: „Das Engagement, mit dem sich der Verein für diese Zielgruppe einsetzt, ist es wert zu unterstützen. Aus diesem Grund ist die Sparkasse Uckermark abermals gern bereit, als Partner für die Projekte des Vereins ‚Zuhause in Brandenburg e.V.’ aufzutreten und das Vorhaben zu unterstützen. Wir werden den Verein bis zur Liveschaltung des Online-Portals im Sommer 2012 begleiten und uns regelmäßig vom Fortschritt des Projektes berichten lassen.“

Die Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus der Uckermark können nach den Worten von Platzeck ebenso wie die von Projekten aus anderen Landesteilen für das ganze Land von Nutzen sein. Er sagte: „Deshalb ist es notwendig, die regionalen Initiativen besser zu vernetzen. Eine erste Zwischenbilanz wollen wir im Herbst bei einer Veranstaltung in der Staatskanzlei ziehen.“