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Platzeck und Christoffers reisen in die USA und nach Kanada – Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt

veröffentlicht am 29.04.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck reist vom 1. bis 5. Mai in die USA und nach Kanada. Er wird begleitet von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. Schwerpunkt des Besuchs sind Gespräche zu Wirtschaftsfragen. Beide Politiker werden u.a. in Montreal mit der Konzernspitze von Bombardier zusammentreffen. Organisiert von der ZukunftsAgentur Brandenburg, hält sich gleichzeitig eine rund 20-köpfige brandenburgische Unternehmerdelegation in beiden Ländern auf. Auf dem Programm von Platzeck und Christoffers stehen in den USA und in Kanada auch Treffen mit politischen Entscheidungsträgern.

Platzeck sagte im Vorfeld der Reise: „Brandenburg hat schon heute vielfältige Wirtschaftsbeziehungen mit Nordamerika. Mit 54 Unternehmen an 62 Betriebsstätten rangieren die USA im Länderranking auf Platz 1 der Liste ausländischer Investoren in Brandenburg. Diese Kontakte wollen wir pflegen und ausbauen. Ziel unserer Reise ist aber auch der Gedankenaustausch. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das Thema Nutzung erneuerbarer Energien durch das Reiseprogramm. Wir wollen aber auch z. B. von kanadischen Erfahrungen bei Fachkräftesicherung und Zuwanderung sowie bei Bildung und Gesundheitsvorsorge in dünn besiedelten Regionen profitieren. Zugleich sind wir gebeten, unsere Erkenntnisse beim Aufbau Brandenburgs und der Zusammenarbeit mit unseren östlichen Nachbarn zu vermitteln.“

So spricht Platzeck vor Kongress-Abgeordneten in Washington vor dem Hintergrund brandenburgischer Erfahrungen über Strukturreformen und regionales Wachstum. Platzeck und Christoffers führen zudem Gespräche im US-Energieministerium. Um Möglichkeiten des Ausbaus der bilateralen Beziehungen geht es bei Treffen mit Politikern, Experten und Unternehmensvertretern in Boston und im Bundesstaat New Hampshire. Hier folgt die brandenburgische Delegation einer Einladung von Gouverneur Lynch. In Montreal werden Platzeck und Christoffers vom Premier der Provinz Quebec, Jean Charest, empfangen.

Christoffers betont: „Die große Zahl von mitreisenden Repräsentanten mittelständischer Unternehmen aus Brandenburg ist ein Beleg für die internationale Orientierung der brandenburgischen Wirtschaft. Die USA sind für uns das wichtigste Exportland, nach Frankreich. Das Besuchsprogramm dient nicht nur der Anbahnung neuer Wirtschaftskontakte, sondern wir wollen auch Substanzpflege betreiben, indem wir Firmenzentralen von Unternehmen besuchen, die in Brandenburg aktiv sind. Die Hauptthemen unserer Gespräche in den USA und Kanada orientieren sich an unseren wichtigsten Branchen wie der zivilen Sicherheit, der Luft- und Raumfahrtindustrie oder den erneuerbaren Energien.“

Bei ihrer Reise auf den amerikanischen Kontinent nutzen Platzeck und Christoffers den ersten Direktflug von airberlin aus der deutschen Bundeshauptstadt nach New York. In Washington besuchen beide Brandenburger Politiker zudem das United States Holocaust Memorial Museum.