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Deutsch-Polnische Konferenz zur Kristallzüchtung in Frankfurt (Oder) - Brandenburg offen für internationale Forschungskooperation

veröffentlicht am 14.03.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck hat Wissenschaftler aus dem Ausland zu Forschungskooperationen am Wissenschaftsstandort Brandenburg eingeladen. Als positives Beispiel für die daraus erwachsenden Möglichkeiten nannte er die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Platzeck sprach zur Eröffnung einer wissenschaftlichen Konferenz beider Länder zu Kristallzüchtung und Photovoltaik in Frankfurt (Oder) und Slubice.

Platzeck wörtlich: „Wir sind auf dem besten Wege zu einer echten gemeinsamen Wissenschaftsregion mit Polen.“ Der Ministerpräsident fügte an die internationalen Gäste gewandt hinzu: „Brandenburg ist offen für weltweite Kooperationen! Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, bei uns zu forschen.“ Schon heute kämen am Leibniz-Institut für Mikroelektronik IHP die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 23 Nationen.

Aus Sicht Platzecks sind gerade im Land Brandenburg die Voraussetzungen für Forschungskooperationen unter dem Motto „Solar trifft Kristall“ hervorragend. Frankfurt habe nicht umsonst den Beinamen „Solar City“. In der Oderstadt seien Zellen- und Modulhersteller ebenso angesiedelt wie Zulieferer. Die Stadt verfüge über ausgezeichnete Fachkräfte und nicht zuletzt über eine Verwaltung, „die Neues fördern und nicht behindern will“. Platzeck resümierte: „„Mit dieser Mischung haben wir die Erneuerbaren Energien „made in Brandenburg“ in den letzten Jahren nach vorn gebracht – nicht nur im regionalen Branchenvergleich, sondern auch im bundesweiten Wettbewerb. Im November vergangenen Jahres habe ich zum zweiten Mal in Folge den „Leitstern für das beste Bundesland bei Erneuerbaren Energien“ entgegen nehmen dürfen. Und ich habe schon mal angekündigt: Wir bleiben ehrgeizig. Brandenburg will den Hattrick holen!“