www.stk.brandenburg.de
Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecher Florian Engels mit:

Wachstumschancen für ganz Brandenburg nutzen -
Kabinett billigt Bericht für ressortübergreifendes Handeln

veröffentlicht am 26.09.2017

Die Landesregierung will durch ressortübergreifendes Handeln Brandenburg zukunftsfest machen und Wachstum in alle Regionen des Landes tragen. Dazu billigte das Kabinett heute auf Vorschlag von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider den Bericht „Wachstumschancen für das ganze Land nutzen".  Ministerin Schneider sagte: „Die Herausforderungen der Zukunft können wir nur mit integrierten Konzepten meistern.  Dafür verknüpfen wir die Ziele unserer Strategien und Pläne für die infrastrukturelle, landesplanerische und wirtschaftliche Entwicklung." Wirtschaftsminister Albrecht Gerber fügte hinzu: „Unsere 15 regionalen Wachstumskerne haben sich zu Arbeitsplatzzentren für ihr Umland entwickelt. Sie sind Motoren der Regionalentwicklung und vermarkten sich immer erfolgreicher als attraktive Innovations- und Investitionsstandorte."

In dem Bericht sind die vier strukturbestimmenden Planungen und Strategien für das Land Brandenburg aufgeführt. Sie bilden die Basis für das zukünftige ressortübergreifende Handeln:



  • Die Landesentwicklungsplanung setzt den Rahmen für Wachstum und Entwicklungssteuerung für das Land Brandenburg und Berlin, beispielsweise um die Siedlungsentwicklung entlang der Achsen des Siedlungssternes in die brandenburgischen Städte zu tragen.

  • Die Mobilitätsstrategie gibt vor, wie die unterschiedlichen Gebiete der Hauptstadtregion miteinander verbunden werden sollen. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des gesamten Landes geschaffen.

  • Die Strategie Stadtentwicklung und Wohnen ist auf die unterschiedlichen Aufgaben in den Städten und Gemeinden ausgerichtet. Sie zielt auch darauf ab, die Zusammenarbeit der Städte mit ihren Umlandgemeinden wirksam zu unterstützen.

  • Das Konzept für die Regionalen Wachstumskerne zielt auf die integrierte Standortentwicklung ab. Das bedeutet, die Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften, der Wissens- und Technologietransfer und die Kooperation mit dem Umland werden unterstützt.


Der Landtag hatte im September 2016 mit dem Beschluss „Wachstumschancen für das ganze Land Brandenburg nutzen" die Landesregierung beauftragt, einen entsprechenden Bericht vorzulegen.


 

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 157.2 KB)