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Kuratorium der Europäischen Sportakademie Brandenburg tagt

Niederschlesien aufgenommen – Woidke: Sport verbindet

veröffentlicht am 27.04.2017

Vertreter der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien verstärken ab sofort das Kuratorium der Europäischen Sportakademie Brandenburg (ESAB). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht in der Erweiterung „einen Gewinn für den europäischen Sport". Woidke, der heute an der Kuratoriumssitzung in Potsdam als Gast teilnahm, betonte: „Die Sportakademie punktet seit Jahren mit einer international beachteten Zusammenarbeit. Diese kann sich sicher auch bei den World Games im Juli in der niederschlesischen Hauptstadt Breslau bewähren."


Woidke erinnerte daran, dass Brandenburg und Niederschlesien im Oktober vergangenen Jahres eine Gemeinsame Absichtserklärung über die bilaterale Zusammenarbeit unterzeichnet hatten. Woidke: „Die Berufung von Vertretern Niederschlesiens in das ESAB-Kuratorium ist ein Zeichen dafür, dass uns diese Kooperation sehr am Herzen liegt. Sport ist eine hervorragende Möglichkeit, dass gerade auch junge Menschen aus verschiedenen Ländern einander kennen und verstehen lernen. Dafür setze ich mich ein." Am 15. Mai wird der Stadtpräsident von Breslau, Rafał Dutkiewicz, in Anwesenheit von Woidke  vor der Presse in Berlin über die World Games informieren.


Das 2005 gegründete Kuratorium der ESAB ist eine sportpolitische Plattform für den Austausch mit Brandenburgs Nachbarländern und weiteren europäischen Staaten. Es setzt sich aus Vertretern der polnischen Wojewodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern, der Euroregion Spree-Neiße-Bober, der südschwedischen Provinz Skane und der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg zusammen. Die ESAB war in den vergangenen Jahren bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bildungsbereich des Sports erfolgreich, so bei der gemeinsamen Sportmanagerausbildung in Zielona Góra. Zudem gibt es enge Kooperationsbeziehungen zwischen dem Olympiazentrum Drzonków und den Eliteschulen des Sports in Brandenburg.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 208.9 KB)